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2013

„Busschule“ zu Gast an der Bisttalschule

Auch richtiges Busfahren will gelernt sein. Das sichere Warten an der Haltestelle, das reibungslose Einsteigen nach Unterrichtsschluss aber auch der richtige Gebrauch der Notfalleinrichtungen und das richtige Sitzen und Stehen während der Fahrt sind keine Selbstverständlichkeiten und wollen eingeübt sein. Aus diesem Grund besuchen sogenannte Busschullehrer der Kreisvertriebe Schulklassen im Landkreis und stellen nach einer theoretischen Einführung spielerisch mit den Schülern Alltagssituationen nach. Höhepunkt der praktischen Vorführung ist immer wieder der Bremstest. Dass nicht richtig abgestellte Ranzen bei einer Vollbremsung zu gefährlichen Geschossen werden und dass das Umherlaufen während der Fahrt nicht ungefährlich ist, wird den jungen Fahrgästen sofort einsichtig, wenn der Busfahrer – nach vorheriger Warnung – das Bremspedal etwas kräftiger bedient. Aber auch ein anderes Thema wird von den Busschullehrern behandelt: Jedes Jahr entstehen immense Kosten durch Vandalismus und sinnlose Zerstörungen in den Bussen. Mit einer verstärkten Videoüberwachung wollen die Kreisverkehrsbetriebe diesem Problem Herr werden. Nach zwei Unterrichtstunden der etwas anderen Art waren sich die Beteiligten auf jeden Fall einig: In Zukunft werden wir im Bus und an der Haltestelle rücksichtsvoller miteinander umgehen.

Bildunterschrift:


Viel Spaß hatten die Kinder der 5-er Klassen als der Bus für zwei Stunden zum Klassenzimmer wurde


Gesamt- und Gemeinschaftsschule Wadgassen feiert Namensgebung

„Bisttalschule Wadgassen“ so wird künftig die Gesamt- und Gemeinschaftsschule Wadgassen offiziell heißen. Der Name „Bisttalschule“ war schon vor Monaten von der Schulkonferenz beschlossen worden. Dem ging ein Ideenwettbewerb voraus, bei dem auch Vorschläge auf der Liste standen wie „Glückauf-Schule“ und „Schule am Schacht“. Mit großer Mehrheit haben sich aber Eltern, Schüler und Lehrer für den Namen „Bisttalschule“ entschieden, um damit zu zeigen, dass die Gesamt- und Gemeinschaftsschule Wadgassen eine zentrale Schule für die ganze Region ist. Mit diesem Namen soll ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl und eine bessere Identifikation mit der Schule geschaffen werden.

Am Mittwoch, dem 27.11.2013 steht nun das eigentliche Namensgebungsfest an. Neben den offiziellen Glückwünschen werden an diesem Tag die Schüler auch die Ergebnisse der Projekttage vorstellen, die sich mit dem Thema „Bisttal“ beschäftigt haben. Außerdem haben die Schüler und Schülerinnen ein anspruchsvolles Unterhaltungsprogramm zusammengestellt, so dass die „Taufe“ in einem würdigen Rahmen gefeiert werden kann. Die Feierlichkeiten beginnen um 12.00 Uhr im Mehrzweckraum der Schule und werden mit einem kleinen Empfang abgerundet.





Erfolgreiche Arbeit der Streitschlichter an der Bisttalschule Wadgassen


 Streit kommt in den besten Familien vor; auch in den besten Schulklassen. Streit im Sinne einer geordneten Auseinandersetzung ist auch nicht schlimm. Man muss nur dafür sorgen, dass der Streit nicht zur Dauereinrichtung wird und dass sich niemand verletzt fühlt, weder körperlich noch seelisch. Genau das tun seit diesem Schuljahr wieder erfolgreich die jungen Streitschlichter und Streitschlichterinnen an der Bisttalschule Wadgassen.


Wenn es einmal zu einem Streit kommt, kann man die Streitschlichter zur Hilfe rufen.  Diese vermitteln als neutrale Dritte bei Konflikten. Dabei führen die Streitschlichter die Konfliktparteien durch einen Klärungsprozess, der die Kontrahenten befähigt, die eigenen Interessen und Gefühle in dem Konflikt zu erkennen und auch diejenigen der anderen Seite zu verstehen. Die geschulten Streitschlichter hören deshalb auch zunächst nur zu und versuchen die Probleme zu verstehen. Dabei sorgen sie dafür, dass beide Seiten zu Wort kommen, sie bringen Ruhe in die aufgeregte Situation und sind schließlich bei der Problemlösung behilflich. Oberstes Prinzip jeder Streitschlichtung: Jeder wird respektvoll behandelt und darf seine Sicht der Dinge darstellen. Außerdem gibt es keine Strafen, sondern nur Lösungen für Probleme. Gerade weil es keine Sieger und Verlierer bei diesem Verfahren gibt, sind die Streitschlichter bei ihren Klassenkameraden anerkannt.


Ausgebildet wurden die jungen Streitschlichter im Rahmen der AG „Peergroup“ durch Kollegen unserer Schule und durch Fachkräfte des Kreisjugendamtes.