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Berufsorientierung


Das Schülerbetriebspraktikum dauert in der Regel drei Wochen und soll Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt und deren soziale Wirklichkeit geben. Es soll dabei nicht auf einen bestimmten Beruf vorbereiten, sondern vielmehr eine allgemeine Orientierungshilfe für die spätere Berufs- oder Studienwahl sein.

Das Betriebspraktikum ist eine schulische Veranstaltung im Rahmen des Bildungsauftrags der einzelnen Schulformen. Für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule ist die Teilnahme am Betriebspraktikum verpflichtend. Das Betriebspraktikum ist vor Ende des dem Jahr der Abschlussprüfung vorangehenden Schuljahres durchzuführen.

Die für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler zuständigen Lehrkräfte üben während des Betriebspraktikums die allgemeine Aufsicht aus; sie sind für die Dauer des Betriebspraktikums von anderen Unterrichtsverpflichtungen in angemessenem Umfang zu befreien. Sie besuchen die Praktikanten in ihren Betrieben regelmäßig; dabei überzeugen sie sich von dem ordnungsgemäßen Ablauf des Praktikums, insbesondere am Arbeitsplatz der Schülerinnen und Schüler sowie bei den für die Betreuung der Praktikanten verantwortlichen Betriebsangehörigen.


 Praktische Infos zum Betriebspraktikum

Im 8. Schuljahr findet vier Wochen vor den Sommerferien ein dreiwöchiges Betriebspraktikum für alle Schüler des Jahrganges statt.

Folgende Dinge müssen die Tutoren/FL Deutsch im Vorfeld beachten:
Anfang des 8. Schuljahres 

  • Besprechen, welche Praktika geeignet sind (Auswahl nach Neigung!!!, nicht weil der Onkel eine Firma hat). 
  • In Deutsch Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche üben (einige Firmen verlangen auch für ein Praktikum ein Bewerbungsschreiben). 
  • Die Schüler animieren, sich geeignete Firmen zu suchen, gegebenenfalls Hilfe anbieten. 
  • Eventuell Elternabend zu diesem Thema veranstalten. 
  • Darauf hinweisen, dass HSA-Schüler sich mit dem Jahrgangszeugnis Klassenstufe 8 bewerben und die Beurteilung vom Betriebspraktikum mit in die Bewerbung gehört. 


 

Im Rahmen der Berufsorientierung veranstaltet die Bisttalschule in Zusammenarbeit mit ALWIS und dem Arbeitskreis Wirtschaft einen Berufsinformationstag für die Schüler der Jahrgänge 8 bis 10. Im Foyer der Schule und in den angrenzenden Räumen präsentieren sich eine Reihe von Ausbildungsbetrieben aus der Region: z.B. die Firmen Autohaus am Eichwald Wadgassen, Bundeswehr, Dachser, Globus, Inexio, Nordgetreide, Pikon, Saarstahl, Saarbrücker Zeitung, Scheid Gewürze, ZF, die Polizei und die Bundeswehr. Auch die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer sind vertreten.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, praxisorientierte Informationen an die Ausbildungsplatzsuchenden unserer Schule zu geben und ihnen ein breites Spektrum an Berufen vorzustellen. Auf dieser Basis soll den Jugendlichen die Berufswahl erleichtert werden.  

Nutzen für die Schülerinnen und Schüler

  • direkter Kontakt zu den Ausbildern und Auszubildenden potenzieller Ausbildungsbetriebe
  • Kennenlernen von unterschiedlichsten Berufsbildern auf engstem Raum und in kurzer Zeit
  • direkt ins Gespräch mit Azubis kommen und so Informationen aus erster Hand und auf Augenhöhe erhalten
  • Anregungen und Tipps für die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch erhalten (u.a. Check der Bewerbungsunterlagen sowie Gespräche mit Beratern des BIZ der Bundesagentur für Arbeit zu Fragen der Ausbildungsplatzsuche)
  • Übersicht über alle teilnehmenden Ausbildungsbetriebe und angebotenen Ausbildungsberufe





Großen Raum im Unterricht nicht nur der Abschlussklassen nimmt die Hilfestellung bei der Berufsfindung  ein. In enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern werden die Jugendlichen in der Schule bei der richtigen Berufswahl unterstützt.

Gerne bedient man sich dabei auch der Hilfe der unterschiedlichsten Fachleute.





Berufsorientierungsprogramm (BOP) – Entdecke Dein Talent!

Die Potenzialanalyse:

Dauer: 2 Tage pro Schüler

 i.d.R. im 2. Schulhalbjahr der Klassenstufe 7

 Handlungsorientiertes Verfahren (Hamet 2) mit praktischen Übungen aus dem Alltag und der Arbeitswelt

 Auseinandersetzung mit beruflichen Interessen und Neigungen

 Ergebnisse werden mit den Jugendlichen in Einzelgesprächen besprochen und schriftlich festgehalten

Die Werkstatttage:

Die Ergebnisse der Potenzialanalyse dienen als Grundlage für die Werkstatttage

 Durchführung i.d.R. im 1. Schulhalbjahr der Klassenstufe 8

 Dauer: 2 Wochen

 Jeder Schüler kann seine handwerklichen Fertigkeiten während der fachpraktischen Erprobung in drei Werkstattbereichen kennenlernen und unter Beweis stellen

 Im Angebot sind folgende Berufsfelder:

- Holz (Tischler)

- Kosmetik und Körperpflege (Friseur)

- Lebensmittel und Hauswirtschaft (Hauswirtschaft)

- Wirtschaft und Verwaltung (Kauffrau/-mann für Bürokommunikation)

- Landschaft, Natur und Umwelt (Floristik)

- Hotel- und Gaststättengewerbe (Koch)

- IT und Medien

- Metall

 Die Ergebnisse werden mit den Jugendlichen in Einzelgesprächen besprochen und schriftlich festgehalten

 Aushändigung einer Kompetenz-Check-Mappe mit Dokumentation der Ergebnisse

Mehr Infos unter:

KEB gGmbH, Melanie Scazzari, Industriestr. 1, 66763 Dillingen

Melanie.Scazzari@keb-dillingen.de

VHS Dillingen gGmbH, Jennifer Schreier, Franz-Méguin-Straße 6, 66763 Dillingen

J.Schreier@vhs-dillingen.de





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Wolfgang Heitz,
15.09.2015, 03:04
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Wolfgang Heitz,
15.09.2015, 03:04