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Elternschule zur Suchtprävention

veröffentlicht um 16.05.2014, 00:54 von Arno Heinz   [ aktualisiert: 16.05.2014, 00:55 ]

Elternschule zur Suchtprävention an der Bisttalschule

 

Aufklärung und Information über das Thema legale und illegale Drogen gehören heute selbstverständlich zum Erziehungsauftrag der Schulen. Die Jugendlichen, die immer wieder  im Alltag mit dieser Problematik konfrontiert werden, müssen für das Thema in der Schule sensibilisiert werden. In seiner Begrüßung ging Schulleiter Arno Heinz auf diese Aufgabe der Schule ein.  Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen ist zugleich aber auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Neben den  Schulen und dem Elternhaus leistet auch die Polizei  ihren Beitrag, um Schüler und Schülerinnen über Drogenkonsum und seine Folgen aufzuklären. 

Im Rahmen dieser Aufklärungsarbeit sprach gestern Polizeioberkommissar Haab von der saarländischen Polizei auf Anregung der Elternvertretung vor interessierten Eltern des Jahrganges 8. „Bei der Präventionsarbeit ist es wichtig, dass man die Kinder möglichst früh erreicht, das heißt, bevor sie überhaupt anfangen zu konsumieren. Mit der Aufklärung zu beginnen, wenn sowieso schon die Hälfte einer Klasse Alkohol trinkt, macht wenig Sinn“, war eine seiner wichtigsten Botschaften in seinem Vortrag. Daneben ermahnte er immer wieder die Eltern niemals den Gesprächsfaden mit den Kindern zu kappen. Seinen interessanten Vortrag über die Gefahren legaler und illegaler Drogen wusste Oberkommissar Haab mit einer ganzen Reihe von wahren Vorkommnissen anschaulich zu machen, so dass sich nach dem Informationsteil eine angeregte Diskussion entwickeln konnte.

Die Elternschule zur Suchtprävention war nur der Auftakt für die weitere Aufklärungsarbeit in den Schulklassen. Der Polizeibeamte besucht im Rahmen seiner Präventionsarbeit achter Klassen unserer Schule. Die Schüler sind dann zwischen 13 und 15 Jahre alt. Die meisten Schüler haben in diesem Alter noch wenig Kontakt zu Drogen und sind für die Botschaft der Drogenprävention empfänglich.  Hier setzt die Arbeit  der Suchtprävention an.

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