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Zeitbombe Zucker?

veröffentlicht um 21.11.2016, 03:09 von Wolfgang Heitz

Vom 09.11. bis zum 11.11.2016 fanden unsere Projekttage statt. Unsere diesjährige Aufgabe war es, eine eigene PowerPoint Präsentation über das Thema Zucker zu erstellen und diese vor unseren Mitschülern zu präsentieren.

 

Um genaueren Einblick in die Problematik zu bekommen, sahen wir uns am Donnerstag den Dokumentationsfilm ,,Voll Verzuckert" im Kino Bous an. Der Film handelte von einem Mann, der einen Zucker-Selbstversuch wagte. Er nahm 60 Tage lang circa 40 Teelöffel Zucker aus scheinbar gesunden Lebensmitteln, beispielsweise Joghurt, Müsli oder Fruchtsäften zu sich und dokumentierte seine körperliche und geistige Veränderung. Während des Films wurde deutlich, wie verheerend der Zuckerzusatz in vermeintlich gesunden Lebensmitteln ist und wie schnell sich der gesundheitliche Zustand verschlechtern kann.

Am Ende des Selbstversuches und 2360 Löffel Zucker später wog der Hauptdarsteller 8,5 kg mehr, litt unter einer Vorstufe von Insulinresistenz und seine Leber- und Blutfettwerte hatten sich drastisch verschlechtert.

Im Verlauf des Films verging uns der Appetit auf die Snacks, die wir uns zu Beginn gekauft hatten und wir schworen uns, nie wieder Süßigkeiten zu essen, was natürlich nicht lange anhielt. :-)

 

Am nächsten Tag folgte nun die Umsetzung des Themas in einer ansprechenden PowerPoint Präsentation. Dabei erläuterten wir die Geschichte des Zuckers und stellten weitere Süßungsmittel mit ihrer Wirkung vor. Außerdem setzten wir uns sowohl mit den positiven als auch den negativen Eigenschaften des Zuckers auseinander. Mithilfe des Internets erhielten wir jede Menge Informationen, die unserer Präsentation förderlich war.

 

Meine Meinung hat sich während der Präsentationen und des Films zum Thema Zucker deutlich geändert. Ich bin überrascht, gleichzeitig aber auch angeekelt, wieviel Zucker in Lebensmitteln versteckt ist. Ich halte es für wichtig, dass jeder Mensch sein Augenmerk auf dieses Thema und die Auswirkungen auf den Körper legt.

Natürlich lernten wir auch den richtigen Umgang mit Powerpoint und was man dabei unbedingt beachten sollte.

Die jeweiligen Präsentationen aller Schüler waren alle sehr informativ und interessant.

Schlussendlich empfanden ich, wie auch der ganze Jahrgang, die drei Projekttage als sehr spannend und lehrreich. Dies würde ich anderen Klassen oder Schulen unbedingt vorschlagen.

 

Hannah Paulus

Klasse 10b

 

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